Die Arbeitskreise gehören zu den prägenden Arbeitsformen der Schmalenbach-Gesellschaft. In ihnen kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Führungskräften aus Unternehmen zusammen, um betriebswirtschaftliche Fragen zu bearbeiten, die für Forschung und Praxis gleichermaßen relevant sind.

Ihre Aufgabe geht weit über den allgemeinen Austausch hinaus. Die Arbeitskreise greifen konkrete Themen auf, prüfen neue betriebswirtschaftliche Erkenntnisse auf ihre Anwendungsmöglichkeiten und erarbeiten Lösungen oder Stellungnahmen zu aktuellen Fragen der Wirtschaftspraxis und Gesetzgebung. Ihre Ergebnisse werden auf Fachveranstaltungen vorgestellt oder in Publikationen zugänglich gemacht.

Diese Form der Zusammenarbeit hat eine lange und besondere Geschichte. Bereits 1942 regte Eugen Schmalenbach auf Grundlage seiner Schrift Dienststellengliederung in Großbetrieben eine Kommission an, die offene Fragen aus Sicht der Praxis beraten sollte. Die Anfänge standen unter den Bedingungen der Kriegszeit und der politischen Bedrängnis, in die Schmalenbach und seine Frau Marianne geraten waren. Aus dieser ersten Kommission entwickelte sich ein bis heute tragendes Modell: fachlich unabhängig, wissenschaftlich fundiert und eng verbunden mit den Erfahrungen der Unternehmenspraxis.

Aktuell engagieren sich mehr als 700 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis in 27 weitgehend autonom organisierten Arbeitskreisen. Die Leitung liegt in aller Regel in den Händen je einer Vertreterin oder eines Vertreters der Wissenschaft und der Unternehmenspraxis.

Alle Arbeitskreise und ihre Leitungen – nach Themengebieten filterbar

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