Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (ZfbF) / Schmalenbach Business Review (SBR)

Schmuckbild ZfbF 300x200Zentrales Publikationsorgan der Schmalenbach-Gesellschaft ist Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (ZfbF) und ihre englischsprachige Schwesterzeitschrift Schmalenbach Business Review (SBR). Die ZfbF und SBR veröffentlichen wissenschaftliche Artikel aus allen Gebieten der Betriebswirtschaftslehre, vor allem Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing sowie Organisation, Management und digitale Märkte. Die Artikel behandeln Themen von hoher praktischer Relevanz mit rigorosen Forschungsmethoden, wie analytischen, empirischen und konzeptionellen Methoden. Sämtliche Einreichungen unterliegen einem peer-review-Verfahren nach internationalen Standards, um die hohe Qualität der Artikel sicherzustellen.

ZfbF und SBR erscheinen in jeweils vier Ausgaben pro Jahr. Das heißt, die Abonnenten beider Zeitschriften erhalten im Abstand von sechs bis sieben Wochen abwechselnd ein SBR-Heft und ein ZfbF-Heft - insgesamt 8 Ausgaben pro Jahr.

Für Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft ist der Bezug von ZfbF und SBR im Rahmen der Mitgliedschaft enthalten. Als führende betriebswirtschaftliche Fachzeitschriften geht der Adressatenkreis jedoch weit über den Mitgliederbestand der Schmalenbach-Gesellschaft hinaus und trägt national wie international zum betriebswirtschaftlichen Erkenntnisgewinn bei.

Print- und Online-Ausgabe

Seit 2016 erhalten alle Abonnenten von ZfbF und SBR neben den gewohnten Print-Exemplaren auch Zugriff auf die Online-Ausgaben von ZfbF und SBR. Die Online-Ausgaben der Zeitschriften können auf der SpringerLink-Plattform http://link.springer.com eingesehen werden. Für die Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft wird automatisch die Einrichtung eines persönliches Benutzerkontos initiiert. Das Springer Online­service Team versendet daraufhin an die hinterlegte Email Adresse eine "Willkommens-E-Mail" zur Verifizierung des Benutzerkontos und zur Vergabe eines persönli­chen Passworts.

Historie

Die Zeitschriften führen die Tradition der Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung (ZfhF) fort. Die ZfhF wurde im Jahre 1906 von Eugen Schmalenbach gegründet und ist die älteste betriebswirtschaftliche Fachzeitschrift im deutschsprachigen Rahm. Vor allem in der Anfangsphase steuerte Schmalenbach nicht nur erhebliche finanzielle Mittel, sondern auch einen großen Teil der Artikel selbst bei. Die Zeitschrift war sein Sprachrohr: „Was die Zeitschrift sollte, war klar vorgezeichnet, dazu brauchte es keiner großen Überlegung. Sie sollte den Baustein liefern für die Entwicklung des Faches zur Wissenschaft. Zu einer Wissenschaft natürlich, wie ich sie verstand. Eine Betriebswirtschaftslehre nach meinem Sinne musste letzten Endes, unmittelbar oder mittelbar, dem praktischen Betrieb dienen; eine andere Betriebswirtschaftslehre interessierte mich in keiner Weise. Mochte man das, was ich wollte, ruhig Kunstlehre heißen, diese Kunstlehre war gerade das, was mir Wissenschaft war.“

Die erste Folge der Zeitschrift erschien von 1906 bis 1944 als 1. bis 38. Jahrgang. Ab 1949 wurde sie als Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung – Neue Folge (NF) fortgeführt. Im Jahr 1963 erhielt sie ihren heutigen Namen Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung. Seit 2000 erscheint die Zeitschrift neben der ursprünglichen Form vierteljährlich unter dem Titel Schmalenbach Business Review (SBR) in englischer Sprache.

Die Schmalenbach-Gesellschaft ist seit 1970 Träger der ZfbF und seit 2000 auch der SBR. Der Tradition Schmalenbachs entsprechend, verfolgen die beiden Fachzeitschriften das Ziel, neue Forschungsergebnisse in den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Disziplinen zu veröffentlichen, die für die Unternehmenspraxis relevant sind. Die Zeitschriften verstehen sich als Förderer der Kommunikation und des Transfers von Wissen zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung und Unternehmenspraxis. Dieses Ziel wird durch inhaltliche und methodische Offenheit gefördert. Die Adressierung praktischer Probleme der Betriebswirtschaftslehre erfordert ein breites Problem- und Problemlösungsbewusstsein. Aufgrund dieser langjährigen Tradition hat die ZfbF die Entwicklung der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre sowie der Unternehmenspraxis nachhaltig geprägt und beeinflusst.

Die SBR übernimmt diese Tradition der ZfbF und bietet Wissenschaftlern eine englischsprachige Plattform, ihre Arbeitsergebnisse auch einer internationalen Forschergemeinde vorzustellen und damit unmittelbar am weltweiten Wissensaustausch durch die Veröffentlichung von innovativen Forschungsergebnissen zu partizipieren. Adressat der SBR sind die internationale „scientific community“, die ebenfalls immer stärker die Praxisrelevanz ihrer Forschung erklären und beachten muss, wie auch die Unternehmenspraxis international ausgerichteter Unternehmen.

Die Praxisrelevanz der betriebswirtschaftlichen Forschung wird in der ZfbF und der SBR nicht nur durch die Breite der Themen und der Methoden der Artikel, sondern auch durch die Autoren gewährleistet. Traditionell werden Artikel nicht nur von Wissenschaftlern alleine, sondern zum Teil auch gemeinsam mit in der Praxis tätigen Autoren verfasst. Einzelne Hefte der ZfbF und SBR enthalten auch Themenschwerpunkte mit Artikeln aus unterschiedlicher Perspektive zu bestimmten Themen in Form von Sonderheften oder Schwerpunkten in einem Heft.

Analog zur Schmalenbach Business Review erscheint die Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung quartalsweise. Für Abonnenten beider Zeitschriften bedeutet dies, dass sie in regelmäßigen zeitlichen Abstanden von sechs bis sieben Wochen abwechselnd ein SBR-Heft und ein ZfbF-Heft erhalten. Die Mitglieder der Schmalenbach-Gesellschaft erhalten die ZfbF und SBR im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Als führende betriebswirtschaftliche Fachzeitschriften geht der Adressatenkreis jedoch weit über den Mitgliederbestand der Schmalenbach-Gesellschaft hinaus und trägt national wie international zum betriebswirtschaftlichen Erkenntnisgewinn bei.

 

CALL FOR PAPERS / ZfbF und SBR

Special Issues:
Regulation of Corporate Disclosure

Editors:
Willem Buijink (Open University Heerlen, and Tilburg University)
Thorsten Sellhorn (Ludwig-Maximilians-University Munich)
Alfred Wagenhofer (University of Graz)

Einreichungstermin ist der 30. November 2017.

Kontakt Geschäftsstelle

sg@schmalenbach.org
T +49 2234 480097
F +49 2234 480005