Personal und Arbeit
Aktuelle Themen
- Hybride Arbeit
- Orts- und zeitflexible Arbeit
- Arbeit und KI
- Krisenfestes Personalmanagement
Selbstverständnis des Arbeitskreises
Wie verändert sich Arbeit und wie betreffen diese Veränderungen das Personalmanagement? Diese Fragestellungen haben ihren Ausgangspunkt in sogenannten Megatrends, die die Gestaltung der Arbeit und des Personalmanagements berühren. Beispiele sind die Digitalisierung der Gesellschaft, der Wirtschaft und damit auch der Arbeitswelt, die demographische Entwicklung mit einer Verknappung des Arbeitskräfteangebots und Veränderungen in den Werthaltungen der nachrückenden Generationen, die Konsequenzen für den individuellen Stellenwert von Arbeit und Privatleben, aber auch generell die Gestaltung der Arbeit haben.
Ausgehend von diesen Trends wird sich der Arbeitskreis mit unterschiedlichen Schwerpunkten befassen. Dabei bildet die Digitalisierung von Arbeit und Personal einen zentralen ersten Themenkreis. Hierzu zählen beispielsweise Fragen nach dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Rahmen des Personalmanagements (z.B. bei der Personalauswahl) aber auch generell nach der Datafizierung von Arbeit und den Schnittstellen zwischen Menschen und digitalen Technologien. Daneben ändert sich die Organisation von Arbeit in Richtung "Hybride Arbeit": Optionen zu zeit- und ortsflexibler Arbeit bringen für Unternehmen wie Beschäftigte Chancen, aber auch Risiken. Zusätzlich kann beobachtet werden, dass sich die Struktur von Belegschaften im Zuge der Tendenz zu Geschäftsmodellen der Plattformökonomie und zu Gig Work ändert. Belegschaften werden flexibler, Erwerbsbiographien unsteter und der Bedarf an hochspezialisierten Expertinnen und Experten nimmt zu.
Der Arbeitskreis will diese Entwicklungen verstehen, analysieren und begleitend gestalten, um Erkenntnisse für ein zukunftsfähiges und innovatives Management von Personal und Arbeit zu gewinnen. Dabei sollen die Perspektiven der Unternehmen wie der Beschäftigten gleichermaßen in den Blick genommen werden. Auch unerwünschte Folgen digitaler Arbeit, etwa Stress durch Technologienutzung, Isolation durch die Auflösung sozialer Strukturen in Unternehmen oder die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben spielen dabei eine Rolle.
Weitere Themenkreise sollen nachfolgend bearbeitet werden. Zu denken ist hier etwa an die Analyse und Gestaltung der Arbeitgeberattraktivität von Unternehmen, mit der das Thema der demographischen Entwicklung und des daraus resultierenden Fachkräftemangels adressiert würde. Auch neue Aspekte des Leadership, zum Beispiel eine individualisierte oder virtualisierte Führung, könnten zukünftig einen weiteren, höchst relevanten Themenkreis bilden, mit dem an Entwicklungen im Zuge des Wertewandels angeknüpft werden würde.
Leitung
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Prof. Dr. Stephan Kaiser
Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften
Universität der Bundeswehr München
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Prof. Dr. Stefan Süß
Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Mitglieder
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Dr. Verena Bader
Wirtschaftsuniversität Wien
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Prof. Dr. Marion Büttgen
Universität Hohenheim
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Dr. Linus Geil
ERGO Group AG
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Anne-Katrin Gilles
Rhenus Special Delivery GmbH & Co. KG
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Steffen Hahn
DekaBank Deutsche Girozentrale
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Prof. Dr. Hendrik Hüttermann
Universität der Bundeswehr München
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Prof. Dr. Rodrigo Isidor
Universität Bayreuth
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Prof. Dr. Stephan Kaiser
Universität der Bundeswehr München
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Dr. Saba Kascha
Canon Deutschland GmbH
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Florian Kuczera
TRATON SE
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Prof. Dr. Florian Kunze
Universität Konstanz
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Dr. Thomas Liebert
AUDI AG
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Dr. Verena Mell-Graeber
BARMER
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Prof. Dr. Erk Piening
Leibniz Universität Hannover
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Dr. Georg Rainer
TÜV SÜD Customer Engagement and People GmbH
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Jutta Schindera
Deutsche Telekom AG
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Prof. Dr. René Schmoll
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
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Simone Schwering
BARMER
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Prof. Dr. Stefan Süß
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Prof. Dr. Marius Wehner
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Jens Wilde
Müller Service GmbH
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Prof. Dr. Uta Wilkens
Ruhr-Universität Bochum