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Neu auf Schmalenbach IMPULSE

In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland wie auch international zahlreiche Unternehmen öffentlich für den Schutz der liberalen Demokratie und gegen populistische Tendenzen positioniert. Dieses politische Engagement, häufig als Corporate Democratic Action (CDA) bezeichnet, kann individuell oder kollektiv, direkt oder indirekt erfolgen. Es beruht sowohl auf instrumentellen Erwägungen, etwa der Sicherung stabiler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, als auch auf normativen Überlegungen, die die moralische Verantwortung von Unternehmen in offenen Gesellschaften betonen. Obwohl dieses Engagement von Wirtschaftsvertretern, Verbänden und Wissenschaftlerinnen vielfach begrüßt und teilweise sogar eingefordert wird, bleibt es zugleich umstritten. Angesichts der Bedrohungen, denen die offene Gesellschaft durch Extremismus und Populismus ausgesetzt ist, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen Unternehmen glaubwürdig und wirksam für demokratische Prinzipien eintreten können.

Bleier, A., M. Fischer, B.D.S. Kapteina, J.J. Lenssen, H. Müller, M. Scholz. 2026. Corporate Democratic Action (CDA): Das Engagement von Unternehmen zum Schutz der liberalen Demokratie. Schmalenbach IMPULSE 6: 1-9. DOI 10.54585/MJQY4614.


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https://doi.org/10.54585/BJHJ6553