Arbeitskreis Personal und Arbeit

Kurzinfo

Gründung: 2021
Aktuelles Thema: Hybride Arbeit


Selbstverständnis des Arbeitskreises

Wie verändert sich Arbeit und wie betreffen diese Veränderungen das Personalmanagement? Diese Fragestellungen haben ihren Ausgangspunkt in sogenannten Megatrends, die die Gestaltung der Arbeit und des Personalmanagements berühren. Beispiele sind die Digitalisierung der Gesellschaft, der Wirtschaft und damit auch der Arbeitswelt, die demographische Entwicklung mit einer Verknappung des Arbeitskräfteangebots und Veränderungen in den Werthaltungen der nachrückenden Generationen, die Konsequenzen für den individuellen Stellenwert von Arbeit und Privatleben, aber auch generell die Gestaltung der Arbeit haben.

Ausgehend von diesen Trends wird sich der Arbeitskreis mit unterschiedlichen Schwerpunkten befassen. Dabei bildet die Digitalisierung von Arbeit und Personal einen zentralen ersten Themenkreis. Hierzu zählen beispielsweise Fragen nach dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Rahmen des Personalmanagements (z. B. bei der Personalauswahl) aber auch generell nach der Datafizierung von Arbeit und den Schnittstellen zwischen Menschen und digitalen Technologien. Daneben ändert sich die Organisation von Arbeit in Richtung „Hybride Arbeit“: Optionen zu zeit- und ortsflexibler bringen für Unternehmen wie Beschäftigte Chancen, aber auch Risiken. Zusätzlich kann beobachtet werden, dass sich die Struktur von Belegschaften im Zuge der Tendenz zu Geschäftsmodellen der Plattformökonomie und zu Gig Work ändert. Belegschaften werden flexibler, Erwerbsbiographien unsteter und der Bedarf an hochspezialisierten Experten nimmt zu.

Der Arbeitskreis will diese Entwicklungen verstehen, analysieren und begleitend gestalten, um Erkenntnisse für ein zukunftsfähiges und innovatives Management von Personal und Arbeit zu gewinnen. Dabei sollen die Perspektiven der Unternehmen wie der Beschäftigten gleichermaßen in den Blick genommen werden. Auch unerwünschte Folgen digitaler Arbeit, etwa Stress durch Technologienutzung, Isolation durch die Auflösung sozialer Strukturen in Unternehmen oder die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben spielen dabei eine Rolle.

Weitere Themenkreise sollen nachfolgend bearbeitet werden. Zu denken ist hier etwa an die Analyse und Gestaltung der Arbeitgeberattraktivität von Unternehmen, mit der das Thema der demographischen Entwicklung und des daraus resultierenden Fachkräftemangels adressiert würde. Auch neue Aspekte des Leadership, zum Beispiel eine individualisierte oder virtualisierte Führung, könnten zukünftig einen weiteren, höchst relevanten Themenkreis bilden, mit dem an Entwicklungen im Zuge des Wertewandels angeknüpft werden würde.


Mitglieder des Arbeitskreises

 
  • Bader, Dr. Verena / Universität der Bundeswehr München
 
  • Beissel, Dr. Charlotte / Stadtwerke Düsseldorf AG
 
  • Büttgen, Prof. Dr. Marion / Universität Hohenheim
 
  • Hüttermann, Dr. Hendrik / Universität der Bundeswehr München
 
  • Isidor, Prof. Dr. Rodrigo / Universität Bayreuth
 
  • Kaiser, Prof. Dr. Stephan / Universität der Bundeswehr München
 
  • Kascha, Dr. Saba / Canon Deutschland GmbH
 
  • Kunze, Prof. Dr. Florian / Universität Konstanz
 
  • Liebert, Dr. Thomas / AUDI AG
 
  • Lindemann, Dr. Lena / ERGO Group AG
 
  • Piening, Prof. Dr. Erk / Leibniz Universität Hannover
 
  • Rapp, Larissa / Bayer AG
 
  • Roth, Sonja / SGL Carbon SE
 
  • Schindera, Jutta / Deutsche Telekom AG
 
  • Schmoll, René / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
 
  • Süß, Prof. Dr. Stefan / Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
 
  • Wilkens, Prof. Dr. Uta / Ruhr-Universität Bochum
 
  • Zupfer, Karsten / Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG

Leiter des Arbeitskreises

 Kaiser

Prof. Dr. Stephan Kaiser
Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften /
Universität der Bundeswehr München

 Suess Stefan

Prof. Dr. Stefan Süß
Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation /
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf